Bewertung von Kayah im Detail
Kayah
Erkrath-Hochdahl, Deutschland99%
Wenn man Wien besucht, sollte man unbedingt eins der schönen Kaffeehäuser besuchen. Das Demel gehört zu den bekanntesten Cafés in Wien und firmiert auch heue noch als "k.u.k. Hofzuckerbäckerei". Es gibt eine große Auswahl an Torten und anderen Süßigkeiten und man kann den Zuckerbäckern bei der Arbeit zusehen. Das Ambiente ist edel und wunderschön. Leider sitzt man etwas beengt und man bekommt nur mit Glück sofort einen Platz.
Demel8
Einzelbewertung
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Erreichbarkeit
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Muss man gesehen haben
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Budget-Freundlichkeit
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Atmosphäre
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An einem heißen Julitag im Jahr 2007 waren mein Mann und ich in der Innenstadt von Wien unterwegs. Es war geplant, dass wir nachmittags in ein Café einkehren wollten. Es sollte aber nicht irgendein Café sein, sondern entweder das Sacher, Demel oder Mozart. Wir machten es davon abhängig, welches wir von den drei als erstes entdecken würden.
Lage:
Wir kamen vom Stephansdom und gingen in die Fußgängerzone, über den "Graben" an der Pestsäule vorbei. Wir bogen dann links in den Kohlmarkt und da sahen wir auf der rechten Seite schon das Café Demel. Das Café liegt also zentral in der Innenstadt und in der Nähe von einigen Sehenswürdigkeiten wie z.B. dem Michaelerplatz mit der Michaelerkirche, dem Heldenplatz mit der Hofburg oder dem Stephansplatz mit dem Stephansdom.
Interieur:
Als wir das Kaffeehaus Demel betreten haben, sind uns sofort das riesige Kuchenbuffet und die edle und alte Einrichtung aufgefallen. Alles ist im Rokokostil eingerichtet. Die vorherrschenden Farben sind braun und gold und es wirkt ein wenig gemütlich. Wir standen am Kuchenbuffet und die Auswahl war riesig. Wir wählten beide jeweils ein Stück von der Sachertorte. Wir wurden dann von einer Dame zu einem der wenigen freien Plätze begleitet. Wir hätten lieber draußen gesessen, aber dort waren schon alle Tische besetzt. Mein Mann bestellte noch eine Tasse heiße Schokolade und ich eine Tasse Melange (Milchkaffee).
Man saß zwar bequem auf den Stühlen, aber alles war ein wenig beengt. Man hatte den Nachbarn fast auf den Schoß sitzen und die Gespräche der anderen Leute konnte man gut mithören. Die Geräuschkulisse war sehr hoch. Das Café war mit uns dann fast komplett voll. Das Ambiente hatte das aber entschädigt.
Mir gefiel, dass man den Zuckerbäckern bei der Arbeit beobachten konnte. Sie verstehen wirklich ihr Handwerk und konnen schnell und geschickt arbeiten.
Essen und Getränke:
Auf unseren Kuchen und Getränke mussten wir nicht lange warten. Die Bedienung war immer sehr freundlich, obwohl sie viel zu tun hatten. Die Kuchenstücke waren klein, zumindest kleiner als ich erwartet hatte. Der Kaffee bzw. die heiße Schokolade war in einer normalgroßen üblichen Kaffeetasse bzw. Becher. Es schmeckte vorzüglich. Der Kuchen war sehr frisch, weich und die Schokolade und die Marillenmarmelade (Aprikosenmarmelade) waren sehr geschmackvoll und intensiv. Die Getränke waren sehr heiß. Der Kaffee war perfekt und die heiße Schokolade, die ich bei meinem Mann probierte, fand ich ein wenig zu süß, aber das ist Geschmackssache.
Als wir fertig waren, wurde schnell alles weggeräumt. Wir baten um die Rechnung, die wir schnell bekamen. Die Preise hier sind sehr hoch. Für ein Stück Kuchen haben wir 3,90 € bezahlte und für die Melange 4,60 € und für die heiße Schokolade 5,10 €, also insgesamt 17,50 €. Ziemlich teuer, aber es ist nun einmal ein besonderes Café und wo sonst kann man den Zuckerbäckern bei der Arbeit zusehen?
Sonstiges:
Man kann hier nicht nur im Café sitzen, sondern auch Kuchen und andere Süßigkeiten kaufen. Außerdem gibt es hier ein "Schokolade- und Marzipanmuseum", das wir nicht besucht haben. Da es zu dem Zeitpunkt 38 Grad in Wien war, mussten wir leider auf einen Einkauf verzichten, da sonst die Schokolade nach wenigen Metern weggeschmolzen wäre