Die Neue Brücke gilt als Wahrzeichen von Ronda. Im 16. Jahrhundert versuchte man erstmals, an der tiefsten Stelle der Schlucht “El Tajo” über dem Guadalevin-Fluss eine Brücke zu bauen. Sie wurde damals nicht fertig. 1741stürzte die im zweiten Versuch erst 1735 errichtete Brücke ein. Dabei starben damals etwa 50 Menschen. 1793 wurde dann die noch heute erhaltene und diesmal nicht mit einem, sondern mit drei Bögen errichtete Brücke erbaut. Baumeister war José Martin de Aldehuela. Im oberen Teil der Brücke befindet sich ein Raum, der lange Zeit als Gefängnis genutzt wurde. Dieses Meisterwerk ist 98 Meter hoch und heute das Wahrzeichen von Ronda. Die Brücke besteht aus Quadersteinen, die man hierfür aus der Schlucht geholt hat. Nun konnte sich die Stadt zwischen dem historischen Stadtkern El Ciudad und dem Marktstadtviertel El Mercadillo, das heute touristisches Viertel ist, weiter ausdehnen. Innerhalb der Brücke gibt es vier vergitterte Balkone mit steinernen Sitzbänken, an denen man besonders gut in die Umgebung fotografieren kann.