Die Seekirche, die auch Heiligkreuzkirche genannt wird, befindet sich etwas ausserhalb Seefelds auf einer Felseninsel. Bis 1807 befand sich um diese Insel ein künstlicher See. Der Bau der Kapelle erfolgte im Auftrag von Erzherzog Leopold V. im Jahr 1628 und wurde 1632 beendet. Die Weihe der Kirche fand 1666 statt. Die Kirche ist ein frühbarocker Zenrtalbau, Baumeister war Christoph Gumpp. Der Hochaltar und die Seitenaltäre sind Arbeiten von Hans Greuter aus dem Jahr 1768. Die Altarblätter schuf Josef A. Puellacher. Einer Legende nach ist das Kreuz des Hochaltares wundertätig. Die Kreuzwegstationen entstanden um 1830, der Maler ist unbekannt. Die hölzerne Empore trägt auf der Brüstung fünf volkstümliche Gemälde die auf den Einfluss der Augustiner Eremiten hinweisen, die Bilder stammen aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Im Jahr 2003 wurde eine elektronische Orgel auf der Empore aufgestellt. In den Sommermonaten werden evangelische Messen in der Seekirche abgehalten.