Hotels in Lüneburg, Deutschland

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Hotels - Lüneburg

LÜNEBURG – HANSESTADT AN DER ILMENAU


Die Hansestadt Lüneburg ist eine ca. 70.000-Einwohner-Stadt nordöstlich der Lüneburger Heide. Zudem liegen Teile der Stadt auf einem noch bestehenden Salzstock. Die Stadtgeschichte reicht weit zurück und noch heute kann man in Lüneburg einiges entdecken und erleben. Suchen Sie sich ein Hotelzimmer in der Innenstadt und entdecken Sie die Vielseitigkeit der Stadt.



EINE REISE DURCH LÜNEBURGS GESCHICHTE


Am Unterlauf des Flusses Ilmenau liegt das kleine Städtchen mit einer langen Geschichte. Die Formel „Mons, Pons, Fons“, was Berg, Brücke, Quelle bedeutet, spiegelt die Entstehungsgeschichte der Stadt wieder. Das Stadtgebiet wie es heute ist, bildete sich ab dem 8. Jahrhundert aus verschiedenen Siedlungsplätzen, die entweder am Berg, in der Nähe der großen Brücke über die Ilmenau oder über der Saline lagen, die als Quelle bezeichnet wird.

Wer Lust hat die Stadt und ihre Geschichte zu entdecken, sucht sich am besten ein Hotel im Zentrum von Lüneburg. Ein beliebtes Exemplar ist dabei das niedliche Einzigartig – Das kleine Hotel im Wasserviertel. Von hier aus kann man dann auch perfekt die Innenstadt entdecken.

Ein besonderer Blickfang der Stadt ist das Rathaus Lüneburg. Das bereits 1230 entstandene Bauwerk ist eine Mischung aus Mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Architektur. Es ist das größte mittelalterliche Rathaus Norddeutschlands und noch heute Verwaltungssitz der Stadt. Eine Führung durch das Haus lohnt sich, denn im Inneren warten Schätze auf die Besucher, die nie, wie viele anderer Bauwerke dieser Art, Kriegsschäden erlitten haben. Besonders schön sind die Decken- und Wandmalereien und Fenstergläser in der Gerichtslaube, die Fürstenportraits im Fürstensaal und die Eichenholzschnitzarbeiten in der Großen Ratsstube. Und hört man genau hin, kann man das Glockenspiel aus Meißner Porzellan hören, dass sich im Turm befindet und regelmäßig Lieder erklingen lässt.

Auch der Wasserturm Lüneburg ist einen Besuch wert. Der 1986 außer Betrieb genommene Wasserspeicher dient heute als Aussichtsturm. Schon von weitem erkennt man ihn an seinem 56 Meter hohen Turm, der auf einem quadratischen Sockel steht. Ein Aufzug befördert die Gäste in die sechste Ebene des Turms, sodass nur noch 20 Stufen hinaufzusteigen sind, um von der Aussichtsterrasse einen wunderbaren Blick auf die Innenstadt zu erhaschen.

In diesem zentralen Teil der Stadt, im Südosten der Altstadt, finden sich viele Hotels, wie z.B. das Park-Hotel Lüneburg, die durch die günstige Lage beliebte Unterkünfte für Städtetrips in Lüneburg sind.



DAS SINKENDE STADTGEBIET


Eine Besonderheit der Stadt Lüneburg ist wohl das historische Viertel zwischen Kalkberg und der Lüneburger Saline. Das sogenannte Senkungsgebiet befindet sich über dem Salzstock, der noch heute nach und nach vom Grundwasser abgelaugt wird. Zur Hochzeit der Sole-Abpumpung in der Mitte des 19. Jahrhunderts senkte sich die Erdoberfläche dieses Bereichs um drei bis fünf Zentimeter im Jahr – so kam das Gebiet zu seinem heutigen Namen. Viele Gebäude am Rand dieses Bereichs wurden mit der Zeit instabil und mussten abgerissen werden. Dazu gehören unter anderem zwei ehemals wichtige Kirchen der Stadt, die Marienkirche und die Lambertikirche. Als die Salzherstellung immer unrentabler wurde, hat man die Saline 1980 geschlossen und baut heute nur noch kleine Mengen für die Salzterme Lüneburg ab.

Hier in der Nähe findet man das ein oder andere Stadthotel oder Aparthotel, die sich bestens als Ausgangspunkt für eine Entdeckungstour durch das besondere Gebiet von Lüneburg eigenen. Denn die Absenkungen kann man hier, obwohl die Senkung auf höchstens drei Millimeter im Jahr zurückgegangen ist, noch an vielen Stellen gut erkennen. Läuft man beispielsweise vom hübschen Platz Am Sande, mit seinen mittelalterlichen Häusern und gotischen Treppen, bis zum Ende der Grapengießerstraße, steht man vor einer Senke, die diese beiden Teile früher ebenerdig verband. Auch in der Frommestraße steht ein Zeitzeuge der Senkung, nämlich das sogenannte „Tor zur Unterwelt“. Was sich nach einer großen Pforte anhört, ist in Wahrheit zwar nur ein normales Eingangstor, allerdings kann man hier an den schiefen Torpfosten und den ineinandergeschobenen Toren gut die Auswirkungen der Erdoberflächensenkung erkennen. Auch an der Michaeliskirche aus dem 14. Jahrhundert sieht man die Auswirkungen deutlich. Das aus Backsteinen erbaute Gotteshaus befindet sich über eine Abbruchkante des Salzstocks, was dazu führte, dass einige Pfeiler der Kirche in Schieflage gerieten.

Nach einem ausgiebigen Rundgang durch das Senkungsgebiet kann man als krönenden Abschluss noch das Salzmuseum Lüneburg besuchen, welches die Geschichte und Entwicklung des Salzstocks und seine Auswirkung auf die Stadt anschaulich darstellt.

Um etwas Gutes aus dem Salz zu ziehen, das die Stadt seit Jahrhunderten bedroht, bietet sich ein Besuch in der Salztherme Lüneburg, auch SaLü, an. Besser als in jedem Wellnesshotel kann man hier bei einem Besuch mit ausgiebigem Wohlfühlprogramm entspannen. Ausgefallene Behandlungen wie Salz-Körperpeelings oder orientalische Reinigungszeremonien bieten zusammen mit Sole-Entspannungsbecken oder Floating-Muscheln ein ganz besonderes Erlebnis.



EIN AUSFLUG IN DIE HEIDE


Luxus in Form von exklusiven Unterkünften kann Lüneburg zwar nicht mit einem 5-Sterne-Hotel bieten, aber wer auf einen Stern verzichten kann, findet in einem der 4-Sterne-Hotels wie z.B. dem Seminaris Hotel Lüneburgdas passende Zimmer. Allerdings muss es ja auch nicht immer nur Luxus sein und für viele ist das Hotel ja auch nur Schlafplatz. Viel wichtiger ist, was man am Tag erlebt. Wer dabei auf seiner Reise auch gerne mal die Stadt verlässt und sich ins Grüne begibt, hat mit Lüneburg natürlich die perfekte Wahl getroffen. Denn unweit der Stadt erstreckt sich ein Naturgebiet mit Namensverwandtschaft: die Lüneburger Heide. Die Heidelandschaft zwischen Elbe und Aller teilt sich in verschiedene Naturräume und ist das wichtigste naturlandschaftliche Tourismusziel in Norddeutschland.

Als wichtigster Naturpark ist wohl das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide zu nennen. Es hat eine Fläche von etwa 23.500 Hektar und ist das Zuhause unzähliger Pflanzen und Tierarten. Einheimische Baumarten wie Zwergstrauchheiden, Kiefern, Buchen und Eichen fühlen sich hier besonders wohl ebenso wie verschiedene Tierarten. Dazu zählen vor allem Birkhühner, die dort in einer großen Population leben, Heidschnucken und Wölfe, die seit 2007 wieder in der Heide leben.

Auch der Wildpark Lüneburger Heide lockt die Besucher. Er erstreckt sich über eine Fläche von circa 61 Hektar und ist dafür bekannt, viele Tierarten in ganz natürlichem Lebensraum zu zeigen. Zu den beliebtesten tierischen Bewohnern zählen die Greifvögel der Falknerei, die beiden sibirischen Tiger und die süßen Fischotter.

Lüneburg ist also ein ganz besonderer Ort, der jeden Besuch allemal wert ist. Und egal ob Sie auf der Suche nach einem Ziel für eine Städtereise oder einem schönen Ausgangspunkt für Naturtrips sind, Lüneburg ist dafür die passende Wahl. Zögern Sie also nicht lange und starten sie gleich die Hotelsuche für Ihren nächsten Urlaub.

Preisspanne

ab ‎33€bis ‎280€

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