Hotels in Piran, Slowenien

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Hotels - Piran

Traditioneller Charme an der slowenischen Adria

Eine Landzunge, die weit ins Meer hineinragt, venezianische und mittelalterliche Architektur sowie eine hervorragend erhaltene Altstadt, die im italienischen und slowenischen Sprachgewirr der Bevölkerung eine ganz besondere mediterrane Atmosphäre vermittelt - das kleine Städtchen Piran an der slowenischen Adriaküste zieht mit seiner außergewöhnlichen Ausstrahlung Reisende aus ganz Europa an. Dabei hat Piran es geschafft, seinen ganz besonderen Charme bis heute zu bewahren, sodass ein Aufenthalt in der kleinen Küstenstadt für viele Besucher so reizvoll ist.

Slowenische Adriaküste zwischen Italien und Kroatien

Wer auf einer Karte die europäische Mittelmeerküste an der Adria betrachtet, kann leicht dem Fehler unterliegen, dass Italien an der Halbinsel Istrien an Kroatien grenzt. Häufig wird der nur wenige Kilometer lange Meereszugang Sloweniens an der Adriaküste vergessen, an dessen herausragender Spitze im äußersten Südwesten die kleine Stadt Piran thront. Mit etwa 17.000 Einwohnern stellt Piran eine eigene Gemeinde, wovon 4.000 Einwohner in der Kernstadt wohnen. Im Süden grenzt die Gemeinde an Kroatien, im Osten befinden sich die Gemeinden Koper und Izola sowie das italienische Triest. Zudem besitzt Piran eine Grenze zu italienischen Hoheitsgewässern. Bei dieser multikulturellen Lage scheint es nur wenig verwunderlich, dass neben Slowenisch auch Italienisch Amtssprache in Piran ist und in der Gemeinde von Straßenschildern bis zu den Lerninhalten und Kursen der Universität grundsätzlich alles zweisprachig gehalten wird. Dass die Verbindung zu den kroatischen Nachbarn dabei weniger eng zu sein scheint, könnte seine Ursache in Konflikten zwischen Slowenien und Kroatien haben, die sich auf den Verlauf der gemeinsamen Grenze beider Staaten beziehen.

Altstadt mit ganz besonderer Atmosphäre

Piran gleicht mit seiner einzigartigen Atmosphäre, der seit Jahrhunderten nahezu unveränderten Altstadt und dem venezianischen Charme der städtischen Architektur einer Filmkulisse. Nichts scheint extra für Touristen inszeniert zu sein, die Authentizität ist, was Einheimische stolz macht und Reisende beeindruckt. Mit ihren engen Gassen erstreckt sich die Altstadt auf einer etwa einen Kilometer langen Landzunge und ist mit historischen Wohn- und Geschäftshäusern sowie zahlreichen pittoresken Hotels gesäumt. Doch es ist auch die Vielfalt, die Touristen zum Staunen bringt. Zur Landseite grenzt eine historische Verteidigungsanlage mit Gängen und Türmen die Altstadt ab, inmitten des geschäftigen Treibens befindet sich mit der Piazza Tartini ein großer historischer Platz aus dem Jahr 1894, an dem bedeutende Gebäude, wie das Venezianerhaus oder das Rathaus zu finden sind. Eine weitere Sehenswürdigkeit Pirans ist die alte, noch heute erhaltene Stadtmauer, von der Besucher einen traumhaften Blick über die orangenen Häuserdächer der Stadt bis auf die schier endlosen Weiten der Adria genießen können.

Natur und Kultur im Landesinneren

Besonders empfehlenswert für Slowenienreisende in Piran ist ein Ausflug ins Hinterland. Nach nur wenigen Fahrminuten säumen Olivenhaine die Straßen, alte Steinhäuser mit ihren Wein- und Obstgärten strahlen eine ungemeine Ruhe aus. Wer Piran in Richtung des Landesinneren verlässt, findet unter anderem mit Sv. Peter, Nova Vas und Padma drei ursprüngliche Dörfer vor. Von historischen Kirchen über traditionelle Olivenölproduktionen bis hin zu einem ethnologischen Freilichtmuseum in Sv. Peter, welches das historische Dorfleben hautnah erlebbar macht - wer den Weg ins Hinterland wagt, der wird mit Natur- und Kulturerlebnissen belohnt. Ein besonderer Tipp für Naturliebhaber ist zudem die Siedlung Padma. Als typisches istrisches Dorf steht es als Ganzes unter Naturschutz. Mit seiner exponierten Lage im Hügelland Šavrini können Reisende einen unnachahmlichen Ausblick in den Süden auf das Adriatische Meer sowie im Norden auf die Alpen genießen oder die zahllosen Olivenbäume auf der Südseite der Anhöhe bewundern, von denen die ältesten bereits seit über 300 Jahren bestehen.

Piran – die Stadt des Salzes

Besonders die Einheimischen verbinden Piran immer wieder mit der Salzgewinnung. Bereits im 9. Jahrhundert entstanden um Piran herum die ersten Salinen, in denen durch den hohen Salzgehalt des Mittelmeeres Speisesalz gewonnen wurde. Sind mittlerweile die meisten Salinen nur noch als Naturparks zu besichtigen und ökologisch geschützt, existiert nach wie vor eine Saline, auf der vier Monate im Jahr noch auf traditionelle Art und Weise ohne Einsatz von Maschinen Salz gewonnen, gelagert und auch vertrieben wird. Wer heute als Reisender in Piran auf den Spuren der historischen Salzgewinnung wandeln möchte, der kann sich in den Salinen von Sečovlje bei geführten Besichtigungstouren die traditionelle Entsalzung erfahren und das anliegende Salinenmuseum besuchen. Doch bis heute existieren noch andere Nutzungsformen der Salinen. Die Einwohner Pirans glauben an die heilende Wirkung des Salzwassers und des Schlammes und nutzen diese seit jeher für therapeutische Bäder und Wellnessbehandlungen. Besucher der Stadt erlangen somit auch die Möglichkeit, an den Salinen Kraft zu tanken und die Besonderheit der kleinen Adriastadt in all ihren Facetten kennenzulernen.

Preisspanne

ab ‎36€bis ‎161€

Strandhotels

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