Diese Talsperre ist die höchstgelegene und gleichzeitig größte Talsperre Sachsens. Neben dem Hochwasserschutz der Zwickauer Mulde dient sie vorwiegend der Trinkwasserversorgung für die Gebiete Zwickau und Chemnitz. Bei Niedrigwasser wird sie zum Ausgleich genutzt. Die 543 Meter hohe und 307 Meter lange Staumauer wurde als gerade Gewichtsstaumauer aus Beton gegossen. 1982 wurde die Talsperre erstmals in Betrieb genommen und verfügt seit 1998 auch über eine Wasserkraftanlage, die 1,7 MW Spitzenleistung erreicht. Die Talsperre besitzt eine Vorsperre in Schönheiderhammer und vier Vorbecken in Rähmerbach, Weißbach, Geidenbach und Rohrbach, die der Vorreinigung der Wasserzuflüsse dienen. Da es sich um eine Trinkwassertalsperre handelt, sind Baden und Befahren des Stausees verboten. Ein Aussichtspunkt oberhalb der Staumauer erlaubt den Blick über den Stausee, die Staumauer selbst darf nicht betreten werden.