Die Zentrale Markthalle von Budapest war die größte der fünf Markthallen, die zur Tausendjahrfeier 1896 eröffnet wurden. Von 1991 bis September 1994 mussten die Marktstände wegen Renovierungsarbeiten an der gesamten Halle schließen. Die Renovierung brachte die auffallende Außenfassade und das gelbgrünrote Majolikadach wieder zum Vorschein. Im Innern kann man unter einer blau lackierten Eisenkonstruktion am Markttreiben teilhaben. Ein unterirdischer Kanal diente vor Jahren als Zulieferweg für Boote. Die Markthalle war so mit der Donau verbunden und Lastkähne konnten die Waren direkt in der Halle abladen. Heute wird der Kanal nicht mehr genutzt, weil die Schiffe inzwischen zu groß sind. Nicht nur Lebensmittel- und Souvenirstände sind dort vertreten, sondern auch mehrere Restaurants und Weinlokale, bei denen man bei Geigenmusik verweilen kann. Etwas vorsichtig sollte man mit seiner Brieftasche sein. Die Markthalle ist für die Taschendiebe genauso ein Arbeitsplatz wie für die Marktbetreibenden was schon zur Tradition dieser Halle gehört. Öffnungszeiten: Mo. 6.00 bis 17.00 Uhr, Di. bis Fr. 6.00 bis 18.00 Uhr, Sa. 6.00 bis 14.00 Uhr Anfahrt mit der Straßenbahn 47 und 49, mit dem Trolleybus 83 und mit dem Autobus 15