Das Pilatumassiv ist der nördlichste Ausläufer der Alpen und Teil der Zentralschweizer Voralpen. Die Gesteine bestehen aus Sedimenten der Kreideformation und alttertiärer Ablagerung. Zur Bergkette des Pilatus gehören der Risetenstock, die Stäfeliflue, der Mittaggüpfi, das Widderfeld, das Oberhaupt, der Esel und das Matthorn. Alle Gipfel erreichen etwa eine Höhe von 2000 Meter über dem Meeresspiegel. Zu den Besonderheiten des Pilatusmassivs gehört der Alpensteinbock. Nachdem er im 17.Jahrhundert ausgerottet war, erfolgte 1961 die Wiederansiedlung am Piz Albris. Auf der Lauelenegg und der Fräkmüntegg befinden sich die Wildruhezonen. Um das Pilatusmassiv rankt eine vielfältige Sagen- und Geschichtenwelt. Am bekanntesten ist die Sage vom Präfekten Pontius Pilatus und seiner Bestattung im Pilatussee und die Geschichte vom Luzerner Drachenstein. Die Berggipfel können mit den Pilatusbahnen oder über Wanderwege erreicht werden. Auf der Bergstation Pilatus Kulm befinden sich 2 Hotels, eine Aussichtsterrasse, eine Panoramagalerie und der Drachenweg.