Las Canadas nennt sich das Naturgebiet unterhalb des höchsten spanischen Berges, des “El Teide” auf Teneriffa. Es ist ein fast kreisrunder eingefallener Vulkankrater, der einen Durchmesser von ca. 27 km hat. Sowohl vom Süden der Insel, als auch vom Norden her ist dieses Gebiet relativ bequem mit dem PKW erreichbar. Über zahlreiche Serpentinen geht es über die Baumgrenze hinaus bis auf etwa 2.300 m Höhe. Die gut ausgebaute Asphaltstraße durchquert den gesamten Krater und führt vorbei an bizzaren Gesteinsformationen und erkalteten Lavaströmen in den unterschiedlichsten Farben. Die Wände des Kraterrandes erheben sich gleichsam schützend und drohend und der “Finger Gottes” (ein skurriles Felsfragment) mahnt ob dieser einmaligen schützenswerten Naturebene. Innerhalb des Kraters gibt es verschiedene Restaurants, wo man nach einer ratsamen Wanderung einkehren kann. Die Canadas sind mit regelmäßig verkehrenden Linienbussen ebenfalls erreichbar. In der Mitte des Kraters erhebt sich der Teide, mit dessen Kabinenbahn man bis knapp unterhalb der Bergspitze hochfahren kann.